Erfolgreicher Kuchenverkauf fürs Frauentrainingslager in Villafranca

fcarleshAllgemein, Damen 4. Liga

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Im Oktober entschieden wir uns dazu in ein Trainingslager zu gehen und nahmen die Organisation als Mannschaft gleich selbst in die Hand. Da zu diesem Zeitpunkt bereits alles ein wenig schnell gehen musste und wir etwas unter Zeitdruck gerieten, blieb uns kostenbedingt nur eine Option im Süden: Italien. Auch wenn wir in der Vergangenheit schon zwei Mal ins Stiefelland gereist sind, freuen wir uns alle sehr auf das bevorstehende Trainingslager. Dieses wird vom 11. bis am 14. Februar 2018 in der Region Gardasee nahe Verona stattfinden. Ein Vier Sterne Hotel mit Innen- und Aussenpool, Indoor- und Outdoorfussballplätze und vieles mehr erwarten uns dort.

Da unsere Mannschaft grösstenteils aus Schülerinnen und Studentinnen besteht und entsprechend nicht über das grosse Geld verfügt, haben wir in der Hoffnung auf eine kleine finanzielle Unterstützung zwei Kuchenverkäufe in Arlesheim Dorf beim Postplatz gestartet: Den ersten am 13. und den zweiten am 27. Januar. Da letztlich nur neun Spielerinnen am Trainingslager teilnehmen können, (Murielle, Branka, Fiona, Julia, Amel, Dlay, Geny, Bojana und vielleicht Zsofia; verletzungsbedingt ist es aber leider noch nicht sicher, ob sie mitkommen kann) musste jeder von uns zwei Kuchen backen. Wir erstellten einen Doodle, um die Helferinnen in verschiedene Schichten einzuteilen. Da wir wie schon gesagt nur zu neunt waren, dauerte eine Schicht gut drei Stunden. Eine ziemlich lange Zeit in der Kälte. Ein paar von uns blieben sogar den ganzen Tag am Stand – was für ein grossartiges Engagement!

Der erste Tag lief richtig gut. Viele gaben uns auch eine Spende, ohne ein Stück Kuchen zu kaufen. Wir hatten diverse Sorten im Angebot: Von Früchte- über Schokoladenkuchen bis zu veganen Muffins war für jeden Geschmack etwas dabei. Alles selbst gebacken natürlich. Trotz viel Freude und guter Stimmung im Verkaufsteam gab es auch unangenehme Begegnungen mit Kunden, die leider nur wenig Anstand und Respekt zeigten. In Erinnerung geblieben sind uns aber vor allem die liebevollen Supporter, die uns gerne und oft auch mit einer großen Spende unterstützten.

Am zweiten Verkaufstag waren wir in Sachen Organisation, Werbung und Attraktivität des Standes deutlich besser vorbereitet. Übung macht den Meister, wie man so schön sagt. Neben dem Kuchenbuffet boten wir zusätzlich Tee und Hot Dogs an. Die heissen Hündchen liessen sich zwar schlechter verkaufen, als erwartet. Vom Verkaufsflop profitierten dafür die hungrigen Verkäuferinnen.

Mit dem Gesamtumsatz sind wir sehr zufrieden. Die Mühe hat sich definitiv gelohnt. Nun bleiben nur noch wenige Stunden bis zum definitiven Aufbruch – die Vorfreude auf die bevorstehenden Tage ist riesig.

Bojana